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Corona-Erzählungen

Wie wäre es, wenn wir uns wieder erzählen, was wir wahrhaftig selbst erleben, fühlen, erfahren? Ich möchte euch einladen, eure ganz eigenen Geschichten dieser Zeit zu erzählen. Jenseits von Zahlen, Daten, Fakten. Jenseits von Anschuldigungen,  aufeinanderprallenden Meinungen und endlosen Diskussionen. Wie erlebst du diese Zeit? Was macht es mit dir?

Mich persönlich berühren viele der Geschichten, die ich zur Zeit höre. Von alten und sterbenden Menschen in großer Einsamkeit. Von Angehörigen, die sich nicht mehr von ihren Verstorbenen verabschieden können. Von Menschen, die bereits vor der Krise psychisch oder körperlich belastet waren und denen jetzt so viel an Unterstützung wegbricht. Von Eltern und Kindern, wenn alle zuhause sein müssen. Von bedrohten Existenzen und Isolation. Von Ängsten vor dem Virus selbst und Krankheitsgeschichten.

Genauso berühren und interessieren mich die anderen Geschichten.

Von neuen Sichtweisen auf das Leben. Von Nähe und gegenseitiger Hilfe mitten in Zeiten des Kontaktverbots. Von Erleichterung, weil die Welt endlich ein wenig langsamer ist. Von kreativen Ideen und neuer Energie. Von mehr Zeit für sich, nach innen gehen und davon, wie es ist, die Natur um sich herum neu zu entdecken. Von Begegnungen mit sich selbst.

Hier soll ein Raum entstehen für all diese vielfältigen Aspekte.

Ein Raum für all die Geschichten, die das Leben schreibt, in dieser besonderen Zeit. 

Das können ganz kleine Alltagsmomente sein, die du teilen möchtest. Es können genauso die großen, existentiellen Geschichten sein. Freudige, traurige, verzweifelte, wütende, hoffnungsvolle oder schmerzhafte. Wenn du mitmachen magst, dann bitte ich dich, beim Erzählen ganz bei dir zu bleiben. Erzähle nicht von den anderen, sondern von dir selbst. Was macht es mit dir? Was erlebst du?

Du kannst einmal mitmachen oder auch mehrmals. Vielleicht möchtest du ein kleines Coronatagebuch schreiben und hier veröffentlichen. Ich stelle einfach den Raum für deine Geschichte zur Verfügung. Dabei möchte ich dich jedoch bitten, deine Beiträge nicht zu lang werden zu lassen, maximal 5000 Zeichen. Deine Einsendungen prüfe ich vor dem online stellen und behalte mir vor, Rechtschreibkorrekturen durchzuführen. Ich behalte mir ebenfalls vor, deinen Beitrag nicht zu veröffentlichen. Nach der Veröffentlichung werde ich ihn in meinen Social Media-Kanälen ebenfalls teilen.

Die Aktion läuft erstmal unbefristet, so lange wie es sich für mich stimmig anfühlt.

Aufgrund eigener gesundheitlicher und seelischer Prozesse kann es sein, dass du schnell von mir hörst, es kann aber auch ein bisschen dauern. Nimm du dir also deine Zeit, deine Geschichte aufzuschreiben und gib mir auch meine, um sie zu veröffentlichen.

Bist du dabei? Dann sende mir deine Geschichte an erzaehlungen@inlautertrauer.de.

Ich freue mich darauf, von dir zu lesen!

 

 

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