Alle reden über Trauer 2017

Trauerbegleitung „in a Box“

Anemone Zeim und Madita van Hülsen von Vergiss Mein Nie stellen ihre Trauerbegleitung „in a box“ vor: Eine liebevoll gestaltete Box, in der die Trauer Raum und kreativen Ausdruck findet. Wenn man sie fragt, was in der Trauer wirklich hilft, dann ist die Antwort der beiden immer gleich: „Gegen das Kreiseln im Kopf hilft am ehesten etwas zu machen, die eigenen Gefühle auszuleben und mit Kreativität dem destruktiven Verstand ein Schnippchen zu schlagen.“

Die Trauerland-Karte

In der Trauer gefangen, fühlt sich alles sinnlos an. Die aktive Beschäftigung mit der Trauerhilfebox hilft, Gedanken einzufangen, wieder ein Gefühl für sich selbst zu entwickeln und einen Überblick über das „Trauerland“ zu bekommen, in dem man sich befindet. Die Landkarte zeichnet vier Trauerzustände nach: Nicht-Wahrhaben-Wollen als „blinder Fleck“, aufbrechende Gefühle als „Herzbruch“, das Suchen und Trennen im “Wolkenbruch“ und „ein neuer Selbst- und Weltbezug“ im Morgenland. Die Landkarte ist das Herzstück der Box, hier bekommt der Trauernde eine Vorstellung davon, wo er sich gerade befindet, welche Gegenden und Sehenswürdigkeiten ihn erwarten und welche Wege durch diese oft verschütteten düsteren Gebiete führen.

 

Ein Interview mit Vergiss Mein Nie wird es demächst hier auf In lauter Trauer zu lesen geben.

 

   

 

 

 

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